Q11-Bildungsstreik in Bayern

Aktionsbündnis für bessere Umsetzung des G8

Presseecho vom 12. Februar

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11 Kommentare über “Presseecho vom 12. Februar”

  1. Thimo schrieb:

    Ich finde euren Streik großartig!
    Die Politik geht bei solchen Protesten meisten so vor:

    - Zuerst werden die Forderungen ignoriert und als Schwachsinn betitelt.
    - Durch weiteren Druck werdet ihr scheinbar doch ernst genommen und man verspricht zu handeln.
    - Jedoch wird dann nicht gehandelt! Man möchte euch nur im Glauben lassen, dass sich etwas ändert.
    - Die Medien werden bei steigendem Druck versuchen euch in eine radikale Ecke zu schieben, damit der gesellschaftliche Druck genommen wird.
    - Wahre Ergebnisse werden erst dann erreicht, wenn ihr ständig weiter macht und nicht nachgebt.

    Deswegen:
    Kämpft für eure Rechte auf gute Bildung!
    Erhöht den gesellschaftlichen Druck!
    Lasst euch nicht durch Repression unterkriegen!

    Erfolgreiche Grüße aus Stuttgart
    Thimo

  2. Peter Hans Schwarzer schrieb:

    Demo muß sein!

    Unser Staat kann froh sein so viele Junge Menschen zu haben, die sich mit Ihrer Situation bewusst auseinadersetzen und solidarisch zu einer gemeinsamen Linie stehen.

    Und vom Gymnasium mal ganz abgesehen ist es wirklich an der Zeit diesen Selektionsdruck aus unserem System zu nehmen und die Lebenslaufbahnen der Menschen auch durch ihr Talent bestimmen zu lassen und nicht nur dadurch, wer unte welchem Druck welche Noten erreicht.

    Zum Arzt muß ich ja auch vertrauen bekommen, weil er richtige Entscheidungen für mich trifft und nicht weil er mal ne 1,1 im Abi hatte.
    Das dürfte für alle Gebiete equivalent stehen.

    Lasst die Menschen (ihre)Wege finden, nicht Zettel mit Zahlen drauf!

  3. P.O.O. schrieb:

    Auch wenn das Kultusministerium gerade so tut, als würden Probleme in Angriff genommen werden: Lasst Euch nicht verarschen! Gebt keine Ruhe bevor sich die Zustände nicht verbessert haben, die werden versuchen, mit Euch das gleiche zu machen wie sie mit uns versuchen: Totkuscheln, totloben, aussitzen, abwarten, Tee trinken, der Protest wird sich verlaufen…Dazwischen immer wieder Änderungen zusagen.
    Bevor nicht irgendwas anderes in Eurem Stundenplan steht, bevor ihr keine Zeit für soziales, musisches und sonstiges Engagement habt und bevor die Klassen keine angemessene Größe haben ist alles, was von Seiten der Politik kommt wertlos. Bis allerdings was passiert, muss der Druck noch deutlich erhöht werden, sonst bewegt sich nichts, also lasst uns alle auf einen heissen Sommer vorbereitet sein!
    Ein Student

  4. Eine Mama schrieb:

    @ P.O.O.: Auch wir werden uns nicht mit leeren Phrasen à la ” Wir nehmen Ihre Sorgen ernst” zufrieden geben. Jetzt müssen endlich Taten folgen!

  5. AG Schüler schrieb:

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=1678&pk=520900

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=3086&pk=520899

  6. DemoBeteiligte schrieb:

    Ich war gestern dabei in München, super Aktion!

    Ich habe jede einzelne oben genannte Pressemitteilung gelesen,mucc jedoch sagen, dass die Kritiken:
    “Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) [...] betonte [...], er nehme die Kundgebungen, «sofern sie außerhalb der Pflichtschulzeit stattfinden, sehr ernst».”

    sowie

    „Es wäre glaubwürdiger gewesen“, so Taubeneder, „wenn der Protest nicht provozierend mit Unterrichtsausfall verbunden worden wäre.“

    durchaus ernst zu nehmen sind! Es ist wahr, dass die Beteiligung an einer Demo unter Anderem als Ausrede für verweigerten Schulbesuch zu interpretieren ist! Und ausschließlich diese Interpretation wird von Politikern (und später auch von Medien) gesehen.

    Schulbetrieb und Verweisdrohungen waren beispielsweise an meiner Schule für alle der Grund,nicht an der Demo teilzunehmen.
    Am 5.3. werden vorraussichtlich in Regensburg mehr Schüler meiner Schule anwesend seien, da es außerhalb der Schulzeit stattfindet.

    Das einzige Problem, dass bei einer Demo außerhalb der Schulzeit zu sehen ist, ist dieses, dass man Freizeit “opfern” müsste. Das sollte jedoch zu überwinden sein und somit haben uns die Politiker und Medien in diesem Punkt dann nichts mehr vorzuwerfen.

    Insofern organisiert doch bitte NOCH mehr außerhalb der Schulzeit. Denn eine Demo bringt genau so viel Aufmerksamkeit wie ein Streik. Außerdem wird es uns Schülern dann noch mehr angerechnte, weil wir uns für eine Demo außerhalb der Schule Zeit nehmen, es ist uns also wirklich wichtig!

    Wie viele waren es wirklich beim Streik?? Es werden so viele unterschiedliche Zahlen genannt in den verschieden Berichten und von euch teilweise doppelt so viele. Auf welchen Schätzungen/ von welchem Zeitpunkt stammt eure Hochrechnung?

    Ihr seid spitze!! Bis bald!

  7. Sympathisantin schrieb:

    Natürlich könnte man den Schülern vorwerfen, dass sie nur Schule schwänzen wollten. Und natürlich darf man das Mittel des Streiks nicht überstrapazieren. Ich sehe es aber als Paukenschlag, vielleicht als Auftakt für weitere Aktionen, die dann außerhalb der Schulzeit stattfinden sollten. Provcare heißt hervorrufen – ja es war eine bewusste Provokation, um Reaktionen und Aufmerksamkeit hervorzurufen, was vermutlich anderweitig nicht in dem Maße gelungen wäre. Wer etwas erreichen will, muss manchmal auch Grenzen überschreiten. Außerdem stelle ich in Frage, dass die Demos weniger wert sich, wenn dafür nicht Freizeit geopfert werden muss – es ist auch eine große Hürde und erfordert Mut, wenn man dafür Strafen in Kauf nehmen muss. So wichtig war den Jugendlichen dieser Protest! Die Medien, so habe ich es wahrgenommen, waren sehr wohl auf der Seite der streikenden Schüler, s. z.B. weiter oben der Kommentar in der Mittelbayerischen Zeitung http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=1678&pk=520900
    Im Übrigen versuchen nun Kultusministerium und Direktoren durch die Diskussion über die Rechtmäßigkeit einen Nebenkriegsschauplatz aufzumachen, um von den wahren Problemen abzulenken. Man sollte nicht Ursache und Wirkung vertauschen. Wie die Grünen-Fraktionsvorsitzende Margarete Bause in München sagte: Die wahre Provokation war die Art der Einführung des G8!

  8. anke schrieb:

    @P.O.O.
    Du hast Diffamierung und Radikalisierung vergessen! Ihr seid jetzt schon nur 20 Unbelehrbare, wenn ich erinnern darf! So jedenfalls die Unileitung.

  9. Julia Biermeier schrieb:

    @ Demobeteiligte: wir gehen von ca. 3500 Schülern aus. Auf die Polizei kann man sich in dieser Hinsicht nicht verlassen, die schätzen immer zu wenig… ;)

  10. BiBa schrieb:

    Erstmal Glückwunsch. Besonders interessant dürfte auch der Leitartikel in der Mainpost vom Samstag sein:
    http://www.mainpost.de/nachrichten/meinung/Leitartikel-Mehr-Professionalitaet-bitte-;art9517,5466607

  11. leserin schrieb:

    Noch was zum Thema Strafen, Direktoren und Provokation:

    http://www.idowa.de/straubinger-tagblatt/container/container/con/676426.html

    http://www.idowa.de/straubinger-tagblatt/container/container/con/665038.html

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