Q11-Bildungsstreik in Bayern

Aktionsbündnis für bessere Umsetzung des G8

Schüler-Demo am 5. März in Regensburg

Am Freitag, den 5.3.2010, findet um 14 Uhr am Domplatz in Regensburg eine Demonstrationen unter dem Motto “Aufmucken statt weggucken” für ein gerechtes und demokratisches Schulsystem statt.
Kommt vorbei und demonstriert mit für kleinere Klassen, geringeren Leistungsdruck, wirkliche Lernmittelfreiheit und individuelle Förderung!

Links: Facebook-Gruppe / SchülerVZ-Gruppe

Weitere Informationen unter: http://regensburg-schueler.tk

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Kundgebung und Demo der Eltern bayerischer Gymnasiasten am 6. März in Ingolstadt

Großkundgebung und Demonstration der Eltern bayerischer Gymnasiasten am Samstag, den 6.3.2010, in Ingolstadt zur aktuellen Situation des G 8 der Q 11 und der K 12, zur unzureichenden Chancengleichheit für den doppelten Abiturjahrgang

Termin: 6. März, 10.30 Uhr
Treffpunkt: am Paradeplatz Ingolstadt, dann Marsch über Ludwigstraße und Moritzstraße zum Rathausplatz. Etwa eine bis 1,5 Stunden Kundgebung
Redner: Thomas Lillig, Vorsitzender der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e. V. (LEV)
Künstler: Barbara Clear, die Musikrebellin; und Die Well-Kinder

Aufruf an alle Eltern, Schüler und Lehrer.
Jeder Anwesende zählt!

In Ingolstadt, im Herzen Bayerns, wird die bayerische Politik gemacht – hier wollen wir gemeinsam mit allen Betroffenen und Freunden aus ganz Bayern unseren Unmut äußern.
Bitte Transparente und Lärmutensilien für den Marsch durch die Fußgängerzone mitbringen!

Veranstalter: ARGE der Elternbeiräte der Region Ingolstadt zusammen mit der Elterninitiative G8 Ingolstadt

Kontakt: Hubert Wermuth, Tel. (0 84 05) 9 11 03, hubert.wermuth[ ät ]altmuehlnet.de und Barbara Kaltwasser- Jeske, Tel. (08 41) 9 31 69 10, b.kaltjes[ ät ]web.de

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Demonstrieren statt Zeugnis

Auszug aus unserer Pressemitteilung vom 12. Februar:

In ganz Bayern gingen heute tausende Schülerinnen und Schüler der neuen Qualifikationsstufe 11 auf die Straße. Allein in München machten gut 4000 Schüler auf die Missstände der Bildungspolitik aufmerksam – bayernweit knapp 10000.

Was veranlasst so viele Schüler dazu, gegen ihr Bildungssystem zu protestieren? Die Einführung der neuen Qualifikationsstufe 11/12, also der Oberstufe des G8, hat für enorme Proteste gesorgt, seitens Schüler, Eltern und Lehrer. Vor allem wird der enorme Leistungsdruck und Lernaufwand bzw. der damit verbundene Nachmittagsunterricht kritisiert: „Die Politik bringt uns um unsere Freizeit“, klagt eine Elftklässlerin. Diese sei aber sehr wichtig, um sozialen Kontakten und individuellen Interessen nachkommen zu können. „Es kann nicht sein, dass G8 bedeutet, bis nach Mitternacht zu lernen. Fehlender Schlaf belastet stark unsere Gesundheit, und das führt wieder zu Leistungsabfall. Es ist ein Teufelskreis!“, berichtet ein Schüler, es sei wie „Bulimielernen“. Das kann nicht das Ziel einer guten Bildungspolitik sein. „Ihr seid keine Fässer, die man mit Stoff vollstopfen sollte, sondern kritische, wache junge Menschen, die unser Land dringend braucht“, verkündet Otto Herz bei seiner Rede zur Zwischenkundgebung. Gefordert wird eine drastische Kürzung der Lernpläne, eine Reduzierung der Pflichtstunden, mehr Lehrer und kleinere Kurse, eine bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe, gerechte Abituraufgaben auf Grundkursniveau und Chancengleichheit in Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang. Ebenfalls nötig wären bessere räumliche Vorrausetzungen, d.h. die Bereitstellung von Aufenthaltsräumen, sowie bessere Busanbindungen für Schüler im ländlichen Raum. Zu den langfristigen Forderungen gehört unter anderem die Forderung nach mehr Zeit für Bildung, weniger Stunden in der Oberstufe, beispielsweise durch die Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden sowie mehr Wahlfreiheiten in der Oberstufe bezüglich der Abiturfächer. Ob der gewünschte Erfolg eintreffen wird, bleibt offen.

Vollständige Pressemitteilung vom 12.02.2010

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Presseecho vom 12. Februar

Mehr unter “Presse

Weitere Meldungen sind auch mit Google News zu finden:
http://news.google.com/news/search?um=1&cf=all&ned=de&hl=de&q=”q+11″+OR+q11+OR+g8+bayern&cf=all

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Kultusminister Spaenle begrüßt Wahrnehmung des Grundrechts auf Demonstration durch Schüler

Ausschnitt aus Pressemitteilung des Kultusministeriums:

“MÜNCHEN. Kultusminister Spaenle nimmt die Anliegen und kritischen Hinweise von Schülern, Eltern und Lehrkräfte zur Einführung der neuen Oberstufe sehr ernst. Dies hat er auch heute in München bei einem Pressegespräch nochmals betont und ergänzt: „Wir haben viele kritische Hinweise von Schülern, Eltern und Lehrkräften bereits aufgegriffen“, etwa hinsichtlich der Stundenbelastung und des Niveaus der Leistungsnachweise.
(…) Er [Kultusminister Spaenle] hat ausdrücklich die Wahrnehmung des Grundrechts auf Demonstration durch die Schüler begrüßt. (…)”

(Quelle: http://www.km.bayern.de/km/asps/presse/presse_anzeigen.asp?index=2083)

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Demo-Karte

Hier wurde am Freitag, den 12. Februar, für bessere Bedingungen im G8 demonstriert:

Q11-Demos am 12.02.2010 in Bayern auf einer größeren Karte anzeigen

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Erklärung der Landesschülersprecher

Erklärung der Landesschülersprecher der Gymnasien in Bayern:

Wir, die Landesschülersprecher der Gymnasien in Bayern können die Forderungen des Q11 Streiks sehr gut nachvollziehen und wollen diese konstruktiven Vorschläge unterstützen.
Die enorme Stundenzahl in der neuen Oberstufe und die damit verbundene Belastung sollte unbedingt in die öffentliche Diskussion gelangen. Eine weitere Überarbeitung der Lehrpläne sollte dringend in Erwägung gezogen werden!
Gerade der extrem häufige Nachmittagsunterricht muss so möglichst stark reduziert werden um den bayerischen SchülerInnen wieder mehr Spaß am Lernen und höhere Leistungsanreize zu verschaffen. Denn die harte Arbeit der SchülerInnen soll und muss sich in guten Noten und einem Schönen Schultag wiederspiegeln.

gez. Marc Straubinger,
2. Landesschülersprecher der Gymnasien in Bayern
Pressesprecher des LSR in Bayern
089 / 7934243

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